Unsere Reiseroute und unsere Übernachtungen

Donnerstag, 8. November 2018

Franschhoek

05.11.2018

Windig, Schauer, 13°, in Worten dreizehn!!!

14 km

Da der „Wintereinbruch“ von heute schon länger angekündigt war, haben wir heute einfach ein wenig länger geschlafen und die Möglichkeit des späten Frühstücks genutzt. 
Nach ausgiebigem Schlemmen geht es dann aber gegen Mittag doch los, denn wir wollen ein paar Tipps unserer Gastgeberin Ellen aufsuchen. Zuerst geht es zum Weingut La Motte, einer wunderschönen Anlage mit tollem Garten und herrschaftlicher Halle zur Weinverkostung mit Blick und Zugang in einen Weinkeller. Dort teilen wir uns einen Wein Tasting von sieben Weinen, da wir heute ja mit dem Auto da sind. Und drei von den sieben Weinen haben es auch auf unsere Merkliste für eine spätere Bestellung geschafft. 








Nun geht es weiter nach La Grande Provence, einen im Stil der Provence angelegtes Weingut, mit eigener Galerie. 



Im wunderschön angelegten Garten begrüßen uns schon ganz viele Skulpturen, von denen wir uns durchaus welchen auch in unserem Garten vorstellen könnten. 








Wir frönen der Kunst eine Zeit lang und beschließen dann, dass wir diesmal einfach zum Lunch bleiben. Wir speisen auf Sterneniveau, 



und damit vergeht die Zeit so schnell, dass es schon wieder Zeit ist, auf unser eigenes Weingut zurückzukehren und dort den tollen Tag ausklingen zu lassen. 

Montag, 5. November 2018

Franschhoek

04.11.2018

Erst wolkig, später heiter, viele sonnige Abschnitte, 21° aber sehr windig, abends kurze Schauer

0 km

Wieder mal macht es den Eindruck, als ob sich die B+B’s beim Frühstück überbieten wollen. Also schlemmen wir was das Zeug hält, schließlich muss eine gute Grundlage geschaffen werden, denn heute geht es mit der Wine Tram zum Wine Tasting. Bereits zu Hause hatten wir uns überlegt, wie wir am sichersten von Weingut zu Weingut kommen. Und da hat sich die Wine Tram als optimale Lösung angeboten. Am Office haben wir dann noch schnell die bereits gebuchten Tickets abgeholt und schon geht es gut organisiert los. Erst mal mit dem Bus, der wie die Wine Tram aussieht, in Richtung des Bahnhofs.



Dort steigen wir in eine Doppelstocktram um, die einer historischen Bahn von 1923 nachempfunden ist. Sehr hübsch anzusehen. Damit geht es denn ganz gemächlich von Weingut zu Weingut. 



Unser erster Stopp ist Noble Hill, ein nettes Plätzchen, wo es die ersten Weine zum Verkosten gibt. 



Nicht alle sind ganz so unser Fall, aber als Ausgleich essen wir dort ein mega leckeren Erdbeer Cheese Cake. 
Nach einer guten Stunde verabschieden wir uns wieder und fahren weiter nach Backsberg. Dort gibt es die zweite Weinverkostung zusammen mit einem Cheese-Pairing. Dabei bekommen wir fünf auf die jeweiligen Weine abgestimmte Käse gereicht. Also erst einmal ein Schlückchen Wein, dann Wein mit einem Stück Käse. Als Nächstes ein Stück Käse mit Wein. Ist schon toll wie unterschiedlich die Geschmäcker des Weins sind, je nachdem ob pur, mit Käse oder Käse nach Wein. 



Leicht beschwingt geht die Reise weiter aufs Gut Vrede en Lust. Dort sitzen wir mit Blick über die Weinreben auf der Terrasse und lassen uns die nächsten Weine zusammen mit einer Wurst-/Käseplatte schmecken. Welch ein Genuss. 





Zum Abschluss unserer Weinrund steigen wir noch einmal bei Plaisir de Merle aus. Hier sitzen wir in einem schönen Garten unter Bäumen und genießen ein Fudge-Pairing, bei dem vier verschiedene Weine mit dazu passenden Fudges serviert werden. Auch super lecker. 



Leider vergeht auch heute die Zeit viel zu schnell und das Ende der Wine Tram Runde ist erreicht. 



Nach dem vielen Wein müssen wir jetzt aber unbedingt noch eine kleine Abrundung schaffen und etwas Fettiges haben. Daher kehren wir in einer kleinen Brauerei zum Essen ein und futtern Burger, ganz ohne Wein oder Bier.
Dann machen wir uns auf den Heimweg. Die Regenwolken sehen nicht sehr vertrauenserweckend aus und tatsächlich werden wir auf den letzten 300 m noch nass. Das tut aber unserer Freunde über den sehr gelungenen Tag keinen Abbruch.

Hermanus - Franschhoek

03.11.2018

Bewölkt, windig, später sonnig, bis 32°

158 km

Bevor wir heute in die Winelands fahren, statten wir erst einmal den Pinguinen von Betty’s Bay einen Besuch ab. Über schöne küstennahe Wege geht es an verschiedenen Lagunen und daran liegenden Orten vorbei, bis wir nach Betty’s Bay kommen. Dort zieht es uns magisch ins Stony Point Nature Reserve und den darin befindlichen Stony Point. Wo früher einmal eine Walfabrik stand, machen sich heute afrikanische Pinguine breit. Das ist schon etwas besonderes, da es nicht viele Kolonien in Südafrika gibt. Um die Tiere nicht zu stören, ist ein Holzplankenweg angelegt, von dem aus wir sie in aller Ruhe beobachten können. 









Wir sind total begeistert von den Tierchen und könnten stundenlang zusehen. Wieder stellt sich heraus, wie toll es ist, Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Und ein wenig neidisch sind wir auch auf sie, können sie sich doch bei der Hitze, die hier gerade herrscht, ganz entspannt in die Fluten schmeißen.





Uns wird es in der Sonne dann wirklich irgendwann zu viel, so dass wir die possierlichen Tierchen verlassen und unsere Fahrt fortsetzen. Es geht über die R 44 oder besser bekannt als der Clarence Drive Richtung Gorden‘s Bay. Dieser sehr kurvige Abschnitt soll die schönste Küstenstraße Südafrikas sein, was wir (von allem was wir bisher gesehen haben) nur bestätigen können. 



Leider ist es sehr dunstig, so dass wir nur eingeschränkte Sicht auf die Kap Halbinsel haben. Bei klarem Wetter soll die Sicht bis zum Kap der Guten Hoffnung reichen. 



In Somerset West biegen wir wieder ab ins Landesinnere, um nach Franschhoek zu gelangen, wo wir die nächsten drei Nächte auf „La Providence“ verbringen. Es ist ein Traum von einem Weingut. Nach der herzlichen Begrüßung geht es auf unser Zimmer, einfach WOW. Mit Erlaubnis des Verwalters dürfen wir auch noch ein paar Bilder aus der Luft machen, um dieses Bild abzurunden. 














Sonntag, 4. November 2018

Hermanus

02.11.2018

Sonnig, sehr, sehr windig, 24°

18 km

Direkt beim Fertigmachen sehen wir heute schon etliche Wale von dem Fenster und auch eine Gruppe Delfine ist dabei, die auf der Brandung surft. Das steigert unsere Vorfreude auf unseren heutigen Tag. 









Also genießen wir schnell noch unser Frühstück mit Meerblick und los geht es. 
Wir wollen heute ein Stück vom 12 km langen Cliffwalk gehen. Von dort hat man einen super Blick auf das Meer und man kann von dort oben auch Wale ganz nah an der Küste sehen. Und das alles ohne auf ein Boot zu müssen! 









Und genauso ist es. Als wir am alten Hafen sind, schwimmen zwei Wale direkt an der Küste entlang. Wir klettern ein Stück über flache Felsplatten runter ans Wasser, denn da ist der Wal höchstens 10-20 m von uns entfernt und bietet seinen gesamten erhabenden und majestätischen Anblick aus der Nähe. Irgendwann winkt er uns und den anderen Fotografen mit der Seitenflosse zu, schwimmt dann ein Stück, um mit einem riesigen Satz aus dem Wasser zu schnellen. Dann zeigt er noch einen kurzen Gruß mit der Fluke und weg ist er. Wir sind total ergriffen und geflasht. Das wir den Tieren tatsächlich so nah kommen können, ohne auf ein Boot zu müssen, hätten wir nie geglaubt.











Nach dieser großen emotionalen Aufregung, verlangt der Magen nach einer kleinen Stärkung. Wir finden eine super lecke Pizzeria im Stadtzentrum, dann geht unser Whale Watching weiter und wir werden wieder nicht enttäuscht: Wale, Wale und nochmals Wale. Irgendwie ist der Tag viel zu schnell vorbei. Auf dem Heimweg steuern wir dann aber trotzdem noch mal einen weiteren Lookout an. 





Und wir werden wieder nicht enttäuscht. Ganz nah sind wieder einige Wale. 







Außerdem ist dieser Platz scheinbar auch sehr beliebt für einen Sundowner am Freitagabend, denn es kommen immer mehr Leute mit Wein und Picknickkorb und machen es sich auf den Felsen gemütlich. Wir überlegen auch kurz, ob wir dortbleiben, machen uns dann aber doch auf in unser Quartier, denn mittlerweile haben wir keine Lust mehr auf den starken Wind, der heute mächtig bläst. Dann sitzen wir doch lieber windgeschützt auf unserer Terasse und schauen bei einem leckeren Savannah Light noch in den Abendhimmel über dem Meer.





Samstag, 3. November 2018

Agulhas - Hermanus

01.11.2018

Bewölkt, später sonnig, 22°, windig

164 km

Nach einem wieder ganz hervorragenden Frühstück fahren wir ein Stück zurück, um kurz danach auf einer Gravelroute den Agulhas Nationalpark zu durchqueren. Dabei gibt es auch wieder ein paar Tiersichtungen, zum Beispiel ein Pärchen Sekretäre, die durch das hohe Gras stolzieren. 



Über Elim geht es weiter Richtung Süden und die Küste bei Pearly Beach mit ihren Dünen und Stränden, wo wir wieder mal die Gunst der Stunde nutzen und Maja steigen lassen. 





An einem kleinen Lookout, an dem uns eine Schildkröte begrüßt, machen wir Rast und essen unsere Sandwiches, welche wir Dank unserer Gastmutter dabei haben. In der Ferne sind wieder Wale und vermutlich auch ein paar Delfine zu sehen. Es ist aber trotz Fernglas aufgrund des starken Wellengangs nur schwer auszumachen. 
Das es hier Schildkröten geben muss, hat uns aber vorher schon ein Straßenschild verraten. 



Dann geht es weiter an der Küste entlang nach Kleinbaai, wo wir zum Danger Point, einer felsigen Halbinsel mit Leuchtturm, vor dem schon unzählige Schiff havariert sind, fahren. Auf dem Weg dorthin sehen wir noch einmal ein paar Zebras hinter den Zaun eines privaten Game Resort. 
Wenig später erreichen wir Gansbaai, die Heimat des großen weißen Hais. Überall werden Bootsfahrt mit Käfigtauchen angeboten. Nichts für uns, schon gar nicht bei diesem Seegang. 
Also genießen wir weiter die Reise durch diesen schönen Küstenabschnitt bis Hermanus, der Walhauptstadt des Landes, wo wir in der „Hermanus Beach Villa“ unsere Bay View Suite mit Meerblick für die nächsten zwei Nächte beziehen. Den fantastischen Meerblick genießen wir erst mal eine Weile von der Terrasse aus. Dabei haben wir in der Ferne wieder Walsichtungen.







Abends geht es mit dem Shuttle zu einem Fischrestaurant ins Stadtzentrum. Eigentlich ein schönes Lokal aber viel zu laut, da alle Tische besetzt sind und überall rege Unterhaltungen stattfinden.
Auf morgen sind wir schon sehr gespannt, denn nachdem wir jetzt schon diverse Wale aus der Ferne gesehen haben, hoffen wir, dass wir sie aus der Nähe noch viel besser betrachten können.